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Verein Forum-Hospitalviertel e.V. | ![]() |
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.......... | .............................................................................................................................................. Abele & Rehn - Projektgesellschaft Theo 10 Mit der Schließung von "Abele & Rehn“ in der Büchsenstraße 25 verliert das Hospitalviertel und die Innenstadt ein alteingesessenes Schreibwarengeschäft. Am 2. September 1902 hatte Pauline Abele zusammen mit Bela Abele, Witwe des Hofbuchbindermeisters Karl Abele, die Papier- und Schreibwarenhandlung eröffnet. In drei Jahren wäre also das 100-jährige Jubiläum angestanden. Obwohl sich die Geschäftsführung nach dem Verkauf des Gebäudes um Ersatzräume bemühte, sei eine Weiterführung des Betriebs ob der hohen Mieten in der City nicht rentabel, beklagt die Geschäftsführung von Abele & Rehn. Dies ist umso bedauerlicher, da das Gros der Mitarbeiter, die nun arbeitslos sind, die 50 überschriften hat. Die Projektpartner W2 GmbH aus Stuttgart und der Eigenkapital Beteiligungsfonds der Competo Capital Partners GmbH aus München haben im vergangenen Jahr das Gebäude Theodor-Heuss-Straße 10 (Ecke Büchsenstraße 25 und 29) im Rahmen eines Joint Venture erworben. Finanziert wird das Projekt von der Eurohypo AG aus Stuttgart. Das Gebäude wird komplett abgerissen und durch einen Neubau mit 4000 Quadratmetern Geschossfläche und einer Tiefgarage mit 17 Stehplätzen ersetzt. Die Zufahrt der Tiefgarage ist über den Hospitalplatz geplant, obgleich auch eine Zufahrtsmöglichkeit von der Gymnasiumstrasse her möglich wäre. Dies steht im Widerspruch dazu, den Hospitalplatz möglichst verkehrsfrei halten zu wollen. Das Forum möchte das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung bitten, hier noch einmal mögliche Alternativen zu prüfen. Für die Projektkonzeption und -realisierung mit einem Gesamtvolumen von rund 14,6 Millionen Euro zeichnet das Planungsbüro „willwersch architekten“ verantwortlich. Das Erdgeschoss und auch Teile des ersten Ober- und Untergeschosses sind für Einzelhandel oder Gastronomie vorgesehen. In den Obergeschossen entstehen jeweils etwa 400 Quadratmeter Büro- und Praxisflächen sowie ganz oben ein Penthouse mit umlaufender Dachterrasse. Der Baubeginn des Gebäudes war für Herbst 2009, die Fertigstellung für Anfang 2011 geplant. Im Blick auf die Portalsituation dieses Ortes zwischen Innenstadt und neu entstehender Fußgängerzone im Quartier ist hier auch von städtischer Seite auf die ästhetische und technische Qualität des Offentlichen Raums zu achten. Nutzerinteressen (Parkierung bei Anlieferung) und freier Zugang zum Quartier sollten nicht miteinander in Konflikt geraten.
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